Bruttobeträge vor Steuern und Abgaben. Nur Schätzungen, keine Steuerberatung; Arbeitsvertrag und Tarifvertrag regeln Überstunden und Urlaub.
Berechne die Bezahlung von Überstunden aus Stundenlohn, regulären Stunden und Überstunden. Mit 25 % Zuschlag (1,25×) bringen 8 Überstunden bei 20 € pro Stunde 8 × 25 € = 200 € zusätzlich. In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Zuschlag; er ergibt sich aus Arbeits- oder Tarifvertrag.
Anleitung
- Gib deinen Bruttolohn ein und wähle den Zeitraum: pro Stunde, Tag, Woche, Monat oder Jahr.
- Stelle Stunden und Tage pro Woche sowie bezahlte Wochen im Jahr ein. Alle anderen Zeiträume erscheinen sofort; Zeile zum Kopieren antippen.
- Trage bezahlte freie Tage (Urlaub und Feiertage) ein, um den Lohn pro tatsächlich gearbeiteter Stunde zu sehen.
- Überstunden: Stundenlohn, normale Stunden und Überstunden eingeben und den Zuschlag wählen (×1,25 = 25 % Zuschlag).
- Erhöhung: aktuelles Gehalt und die Erhöhung in Prozent, als Betrag oder als neues Gehalt eingeben.
- Jahresgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × bezahlte Wochen. 40 Std. × 52 Wochen = 2.080 Stunden, also rund 173,3 Stunden im Monat.
- Weihnachts- und Urlaubsgeld sind nicht enthalten; rechne sie bei Bedarf zum Jahresgehalt dazu.
- Einen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es in Deutschland nicht; er steht im Arbeits- oder Tarifvertrag.
- Alle Beträge sind brutto: Lohnsteuer und Sozialabgaben werden nicht abgezogen.
- Wenn freie Tage unbezahlt sind, senke die bezahlten Wochen pro Jahr.
Die Formeln
Jahresgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × bezahlte Wochen pro Jahr. Ein Vollzeitjahr mit 40 Stunden hat 40 × 52 = 2.080 Stunden, im Monat durchschnittlich 173,33 Stunden. Monatsgehalt = Jahresgehalt ÷ 12.
Beispiel: 18 € pro Stunde × 173,33 h = 3.120 € brutto im Monat, 37.440 € im Jahr. Bei Weihnachts- und Urlaubsgeld rechne diese Beträge zum Jahresgehalt hinzu.
Urlaub, Feiertage und Teilzeit
Sind Feiertage und Urlaub bezahlt, gib sie als bezahlte freie Tage ein, um den Lohn pro tatsächlich gearbeiteter Stunde zu sehen: 30 Urlaubstage und etwa 10 Feiertage heben den effektiven Stundenlohn spürbar. Ist freie Zeit unbezahlt, senke stattdessen die bezahlten Wochen. Für Teilzeit änderst du die Wochenstunden.
Lohnsteuer und Sozialabgaben werden nicht abgezogen, netto bleibt also weniger. Überstunden und Urlaub regeln Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und Gesetz.
Häufige Fragen
Wie viel sind 15 € pro Stunde im Monat?
Bei 40 Stunden pro Woche sind es 15 € × 173,33 h = 2.600 € brutto im Monat, 31.200 € im Jahr.
Wie rechne ich ein Jahresgehalt in einen Stundenlohn um?
Jahresgehalt durch die bezahlten Jahresstunden teilen. Bei Vollzeit sind das 2.080, 50.000 € entsprechen also etwa 24,04 € pro Stunde.
Warum 173,33 Stunden im Monat?
40 Stunden × 52 Wochen ÷ 12 Monate. Bei 38,5 Wochenstunden sind es 166,83 Stunden.
Zeigt der Rechner das Nettogehalt?
Nein. Alle Beträge sind brutto. Steuern und Sozialabgaben hängen von Steuerklasse, Bundesland und Versicherung ab.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Jahr?
Ein Vollzeitjahr mit 40 Wochenstunden hat 2.080 bezahlte Stunden. Nach Urlaub und Feiertagen bleiben rund 1.760 tatsächlich gearbeitete.